08.10.2025

Lied des Tages: Subway to Sally-Unsterblich
Alles wackelt, der Tisch vor allem wo ich arbeite. Naja egal. Heute war riesen oder ist Riesenparty am Badeschiff gewesen, deswegen hatten wir nur kurz unten gearbeitet. Ich glaub  mein Hund hat schon gespürt das was anders ist, weil sie war ungehorsamer und hat eine Weile gemacht was sie wollte. Wahrscheinlich wegen der Veranstaltung. Jedenfalls ist es dann so zu Mittag oder nach der Gassi-Runde in der ersten Pause besser geworden. Ich habe den Termin der Lagebesprechung abgeschickt. Nochmal bisschen Texte für die Bewerbung für Uni wegen Sprachkunst geschaut. Wir haben noch für die Lesung morgen Probegelesen und zusammen ein Gedicht geschrieben, abwechselnd jeder eine Zeile. Nach der Mittagspause hab ich angefangen das Buch “Angry cripples” zu lesen. Zuerst nach der Reihe, aber dann fand ich nach dem dritten Text der von einer Frau geschrieben war, es schon langsam fad und ich hab die Kapitel so  nach Lust und Laune angefangen zu lesen. Das Buch hat mir bewusst gemacht, dass ich Ableismus etwas falsch verstanden hatte, und nicht wusste, dass es so viele Gebiete umfasst und wie stark der Ableismus noch so stark in der Gesellschaft verankert ist. Wenn ich das Buch so lese, merke ich eigentlich, weiß auch gerade nicht mehr worauf ich raus wollte. Ich frag mich manchmal wirklich welcher normale Mensch es durch die gesamte Bürokratie brauchen, und für Menschen mit Behinderung gibts nochmal doppelte Bürokratie. Für jeden Mist muss man immer alles genau einreichen. Für jedes Hilfsmittel muss man gefühlte 100 Anträge und 5 Tests machen, damit man es zur Verfügung gestellt wird, oder man finanzielle Zuschüsse die man dringend braucht bekommt. So ich schwanke vom Thema ab. Wir müssen uns nicht ändern, die Gesellschaft muss sich ändern. Wir wollen mittendrin sein in der Gesellschaft und nicht von außen zusehen. Das ist das was ich von der heutigen Lesestunde mitnehme. Nach 6 Kapitel hab ich schon die Konzentration verloren, weil es mir so ans Herz…. nein ich will nicht übertreiben, aber jedenfalls mich zum nachdenken verleitet hat und ich über einiges einfach nur noch den Kopf schütteln kann  mit dem Gedanken “Nein, liebe Leute, so mal gar nicht.”

Heute um 10:30 hatte ich ein Zoom-Meeting mit Basti über die Buch-Wien, die nächsten Monat stattfindet. Das Meeting lief  sehr gut, wie besprachen, wie die Buch-Wien stattfinden wird. Das Treffen dauerte 15 min.
Am Nachmittag fuhren Maike & ich zum Kindergarten City Gate. Dort hatte ich nämlich ein Kennenlerngespräch. Dann haben wir noch einmal die Texte für die SOB-Lesung geprobt.
Dann haben wir einen Text geschrieben, der den Titel “ein Lied für uns” trägt.

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