Checkliste Anstellung

….Schritt für Schritt zur Anstellung

Oft sind Arbeitgeber:innen verunsichert, weil es keine Erfahrung mit der Anstellung von Menschen mit Lernschwierigkeiten gibt. Hier findet ihr kompakte Information rund um Unterstützung zur Anstellung von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Denn: Es gibt finanzielle Unterstützung, kostenlose Beratung und ein vielseitiges Angebot rund um die Begleitung von Menschen mit Lernschwierigkeiten am 1. Arbeitsmarkt. 

Inklusion – Schritt für Schritt 

Schritt 1: Bewusstseinsbildung 

  • Welche Zielgruppe will ich erreichen? 
  • Wie barrierefrei ist unsere Institution? 
    • Zugänglichkeit der Räumlichkeiten (Beschilderungen, WC, Aufzug) 
    • Abläufe, Kommunikationsformen, Verständlichkeit 
    • Vorwissen und Erfahrungen 
  • Weiterbildung und Sensibilisierung für das Team rund um Zielgruppe 
  • Vernetzung und Einbezug von Expert:innen in eigener Sache 
  • Partizipative Veranstaltungsorganisation in Zusammenarbeit mit spezifischen Organisationen/Expert:innen
    • Entwickeln neuer Vermittlungsformate 
    • community outreach 
    • Adaption von Materialien und Texten (einfache Sprache, ÖGS, Audiodeskription etc.) 
    • Feedbackschleifen und Arbeit mit Prüfgruppen 

Schritt 2: Suchen und Finden 

  • Schnuppertage und Praktikumsstellen anbieten 
  • Ausschreibungen gezielt Menschen mit Behinderung ansprechen 
  • Recruiting barrierearm gestalten 
  • Vertrauenspersonen im  Unternehmen nominieren 
  • Einbezug von Expert*innen wie NEBA Betriebsservice 
  • Kennenlernen von Fähigkeiten & Vertrauensaufbau im Praktikum 
  • Arbeitszeiten und Aufgabengebiete je nach Person gemeinsam festlegen 
  • Umsetzung etwaiger Adaptionen 
  • Übersicht zu finanziellen Unterstützungsleistungen erstellen 

Schritt 3: Anstellung von Menschen mit Behinderung

  • Zusammenarbeit mit Arbeitsassistenz/Jobcoaching/Betriebsservice  
  • Ansuchen von finanzieller Unterstützung 
  • gemeinsame Arbeitsplatzgestaltung 
  • Kennenlernen von Bedürfnissen und möglichen kritischen Situationen 
  • Fähigkeitsorientierte Aufgabenzuteilung
  • regelmäßige Feedbackgespräche 
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