heute viel geschrieben und spind ausgeräumt und über graz geredet das passt wetter ist auch gut
Hier schreiben wir jeden Arbeitstag und berichten von der Arbeit am Badeschiff.
heute viel geschrieben und spind ausgeräumt und über graz geredet das passt wetter ist auch gut
Heute habe ich den Text “Die Riesenspinne” beendet und den Text für die Lesung >Worte und Torte< am Freitag ausgedruckt. Dann haben wir darüber gesprochen, wie das am Freitag ablaufen wird. Nach der Mittagspause lasen und besprachen wir einen Text vom Theater brut und haben den in leichte Sprache übersetzt, dann hatte ich Mentoring, wo mir Maike mitgeteilt hat, dass ich ein Vorstellungsgespräch bei Herrn Blocher habe. Jobcoatching lief gut.
heute das erste mal wider in der hoken und über woche geredet und dann über worte und torte geredet ich werd schaun wies mir geht und dann schaun wir weiter wetter passt auch
Buch des Tages: Die 3 ??? für Kids-Der Schwarze Drache (nur Titel, nicht der Autor)
1,3 km ist die Bibliothek vom Bahnhof entfernt. Ich werde bald noch Expertin in der Orientierung in Wiener Neustadt City/Domplatz.
Mit jedem Tag finde ich es genialer in der Bibliothek zu arbeiten. Mit jedem Tag macht es mehr Spaß und ich vermisse sie eigentlich sogar heute schon. Ich will nicht aufhören. Ich hab ganz viele Bücher sortiert und diesmal sogar in allen Bereichen der Bibliothek einsortiert. Es gab auch gaaanz viele Tonies. Ich war im 7. Himmel. Ursprünglich wollte ich früher aufhören, weil ich genug Zeit zum Essen haben wollte, bevor mich der Hundetrainer abholt. Aber im Endeffekt bin ich dann doch nur 15 min früher gegangen. Es sind alle sehr nett und auch sehr flexibel. Ich weiß noch nicht was nächste Woche bringt, aber ich kann es kaum noch erwarten. Hab mir 2 Bücher ausgeliehen, darunter das Buch des Tages und das andere war ebenfalls Die drei ? aber mit einem anderen Titel und noch ein anderes Brett/Kartenspiel.
Buch des Tages: R.L. Stine: die Fearstreet Reihe
Ich war heute zu früh und habe mir einen Bibliotheksausweis machen lassen. Ich möchte unbedingt einmal die Toniebox ausleihen. Kürbiskopf hab ich mir gleich dazu vorbestellt. Dann gab es Tonies zu sortieren. Ein paar andere Kinderbüchter und CDS/DVDS. Alles im Kinderbereich. Da fühle ich mich am wohlsten.
Es gibt dort auch immer zwei Mittagsmenüs. Eines vegetarisch und eines mit Fleisch. Am Montag hatte ich mich nicht getraut dort zu essen, aber heute hatte ich leckere Zwetschgenknödel gegessen. Bin gespannt wie das Menü nächte woche kommen und 7.30 Euro sind auch leistbar finde ich für ein gutes Mittagessen. Es sind alle Studierenden so wie Personal extrem Freundlich. Ich habe mich noch nie unwohl gefühlt.
Am Nachmittag war es komplizierter. Da war ich in fast allen Bereichen außer der Krimi-Abteilung. Den Bereich “Wissen 1” mag ich am wenigsten. Dort sind die Masterarbeit und viele Bücher die für Studienzweige geeignet sind. Ich habe dort lang gebraucht das Richtige Regal zu finden und bei 3 Büchern hatte ich es dann aufgegeben, die hat dann ein Kollege einsortiert. Ich hab ein tolles Spiel ausgeliehen, vielleicht schreibe ich irgendwann eine Rezension darüber. Das Spiel ist von Sebastian FITZEK und heißt “SAFEHOUSE-NERVENKITZEL FÜR UNTERWEGS”
Buch des Tages: Oscar Wilde-Das Bildnis des Dorian Gray
Praktikum: Bibliothek im Stadtzentrum Wiener Neustadt
Die Anreise war stressig wegen des Schienenersatzverkehrs. Jedes Mal Schienenersatz wenn es zur Bibliothek geht. Der Arbeitstag war Klasse. Mir wurde gezeigt, wie ich Kundendaten und Bücher mit Hilfe der Datenbank finden kann. Tonies und Tonie Box wurde mir erklärt. Eine Führung durch die Räumlichkeiten und wo welche Kategorien zu finden sind. Am meisten Spaß macht mir Tonies sortieren. In diesem Tätigkeitsbereich bin ich Feuer und Flamme.
Weil viele Kinder da waren, habe ich noch die Kinderbücher kontrolliert, ob alle am richtigen Platz waren. Ein paar mussten tatsächlich wieder an den richtigen Ort gestellt werden.
Lesung SOB. Die lief sehr gut. Das Schöne daran war, dass sogar ein paar der Leute zu mir kamen und mir sagten, was für tolle und wunderschöne Texte ich geschrieben habe.
Lied des Tages: Subway to Sally-Unsterblich
Alles wackelt, der Tisch vor allem wo ich arbeite. Naja egal. Heute war riesen oder ist Riesenparty am Badeschiff gewesen, deswegen hatten wir nur kurz unten gearbeitet. Ich glaub mein Hund hat schon gespürt das was anders ist, weil sie war ungehorsamer und hat eine Weile gemacht was sie wollte. Wahrscheinlich wegen der Veranstaltung. Jedenfalls ist es dann so zu Mittag oder nach der Gassi-Runde in der ersten Pause besser geworden. Ich habe den Termin der Lagebesprechung abgeschickt. Nochmal bisschen Texte für die Bewerbung für Uni wegen Sprachkunst geschaut. Wir haben noch für die Lesung morgen Probegelesen und zusammen ein Gedicht geschrieben, abwechselnd jeder eine Zeile. Nach der Mittagspause hab ich angefangen das Buch “Angry cripples” zu lesen. Zuerst nach der Reihe, aber dann fand ich nach dem dritten Text der von einer Frau geschrieben war, es schon langsam fad und ich hab die Kapitel so nach Lust und Laune angefangen zu lesen. Das Buch hat mir bewusst gemacht, dass ich Ableismus etwas falsch verstanden hatte, und nicht wusste, dass es so viele Gebiete umfasst und wie stark der Ableismus noch so stark in der Gesellschaft verankert ist. Wenn ich das Buch so lese, merke ich eigentlich, weiß auch gerade nicht mehr worauf ich raus wollte. Ich frag mich manchmal wirklich welcher normale Mensch es durch die gesamte Bürokratie brauchen, und für Menschen mit Behinderung gibts nochmal doppelte Bürokratie. Für jeden Mist muss man immer alles genau einreichen. Für jedes Hilfsmittel muss man gefühlte 100 Anträge und 5 Tests machen, damit man es zur Verfügung gestellt wird, oder man finanzielle Zuschüsse die man dringend braucht bekommt. So ich schwanke vom Thema ab. Wir müssen uns nicht ändern, die Gesellschaft muss sich ändern. Wir wollen mittendrin sein in der Gesellschaft und nicht von außen zusehen. Das ist das was ich von der heutigen Lesestunde mitnehme. Nach 6 Kapitel hab ich schon die Konzentration verloren, weil es mir so ans Herz…. nein ich will nicht übertreiben, aber jedenfalls mich zum nachdenken verleitet hat und ich über einiges einfach nur noch den Kopf schütteln kann mit dem Gedanken “Nein, liebe Leute, so mal gar nicht.”
Heute um 10:30 hatte ich ein Zoom-Meeting mit Basti über die Buch-Wien, die nächsten Monat stattfindet. Das Meeting lief sehr gut, wie besprachen, wie die Buch-Wien stattfinden wird. Das Treffen dauerte 15 min.
Am Nachmittag fuhren Maike & ich zum Kindergarten City Gate. Dort hatte ich nämlich ein Kennenlerngespräch. Dann haben wir noch einmal die Texte für die SOB-Lesung geprobt.
Dann haben wir einen Text geschrieben, der den Titel “ein Lied für uns” trägt.
Heute waren Maike & ich alleine am Arbeiten, was auch sehr schön war.
Zuerst habe ich mich fürs Jobcoaching vorbereitet; mir Sachen aufgeschrieben, bei denen ich glaube, Unterstützung zu brauchen. Dann habe ich an meiner Geschichte > dare to open your heart again < weiter geschrieben und meinen Lebenslauf aktualisiert. Um 12:30 hatte ich zum ersten Mal Jobcoaching mit Christiane, das war sehr schön. Ich habe das Gefühl, dass sie mir gut helfen kann.Habe Text > wenn ich in an Geschichte denke, denke ich an …<.
Heute haben wir, wie üblich, mit der Morgenrunde begonnen. Dann haben wir uns mit den Texten für die SOB-Lesung, die wir am Donnerstag halten werden beschäftigt. Nach der Mittagspause hatte ich Mentoring mit Maike. Dort haben wir besprochen, dass das mit der Konditorei aktuell vermutlich nichts wird und ich mich eher auf Kindergartenassistenz konzentrieren sollte.
Was nicht weiter schlimm ist!
Essen des Tages: Pizza
Ich bin nicht sehr hungrig gewesen, daheim wartet Pizza auf mich. Wir haben heute Termine besprochen und die Lesung für die SOB vorbereitet. Nach dem Mittagessen hatte ich noch Jobcoach. Da bin ich draufgekommen, dass ich noch ein paar Termine morgen abklären muss. Der Tag war sehr entspannend für mich, auch im Jobcoach.
Ich merke das ich langsam hungrig werde. Um 14 Uhr erst hat sich der nächste Hunger entwickelt, freu mich schon aufs Heimkommen.
Lied des Tages: ASP-Spottlied auf die harten Wanderjahre
Ich mach immer ein zufälliges Lied, falls mir nichts einfällt. Heute in der Früh ging es mir psychisch nicht so gut, das ich fast nicht zur Arbeit fahren wollte. Jobcoach wollte ich nicht verschieben, also entschied ich einfach den Zug um 9.00 zu nehmen, wo ich erst um 10.30 auf der Arbeit erscheine, weil ich Angst hatte, dass der Zug davor wieder zu voll ist. Eine U1 hab ich absichtlich nicht genommen weil sie zu voll war. Mir gehts schon die ganze Woche komisch, ich weiß nicht ob es an den Öffis liegt, am Herbstwetter oder unterbewussten Stress den ich mir mache. Keine Ahnung. Ich hab das Gefühl 3,5 Haustiere sind doch zuviel. Pflegepferd, 2 kranke Katzen, Assistenzhund in Ausbildung, Schauspiellehrgang, Arbeit, dieses ewige hin und her fahren. ich fahr weg frühestens um 8.00 und spätestens 8.35 wenn es gut läuft, und komme 18 Uhr daheim an.
Wir haben gemütlich eine Morgenrunde gestartet, diesmal ohne Befindlichkeitsrunde mit Frage sondern einfach “Frühstückstalk”. Dann hab ich Textauswahl nochmal für SOB durchgesehen und für Traumlesung.
Jobcoach haben wir Angst besprochen. Ich hab eigentlich sehr wenig Angst, und was Arbeit betrifft hab ich noch keine Ängste entwickelt. Ich habe eher Angst vor gewissen Menschen, weil sie wieder Anfangen Andersartigkeit zu verurteilen, bzw. nicht anfangen sondern schon wieder fortsetzen wollen mit Ausgrenzung, Intoleranz, Fremdenhass. Menschen mit Assozialem verhalten gefallen mir auch nicht so.
Ich hoffe meine Heimfahrt wird weniger katastrophal als sonst die Woche. Ich weiß, es gibt Menschen mit schlimmeren Problemen als meine, aber momentan gehts mir einfach generell nicht so gut, wahrscheinlich weil es draußen immer kälter wird.