27.05.2024

Heute hatte ich einen zwar kurzen Arbeitstag, aber mit einen riesigen Handicap. Mein linker Fuß hat irgendetwas drinnen seit Tagen. Es ist ärgerlich und nach meinen Termin in der Psychiatrie, gehe ich zum Hausarzt und hoffentlich wird es herausgezogen oder etwas. Beim eigentlichen Arbeitstag fing es an mit einer Wochen Planung mit sehr verschiedenen Terminen, die uns diese und nächste Woche auf uns ankommen. Später haben wir mit dem Haus Jaro von Caritas uns ausgemacht wegen den Collagen, die wir erstellen werden für das 5-te Jubiläum des Haus Jaros. Es war leider nicht viel zu erzählen, da ich dann noch viele Termine am Nachmittag habe.(Stuart Safai)

23.05.2024

Heute war wieder ein Praktikumstag und ich hatte diesmal mehr gemacht als nur eine Bildbearbeitung in den ersten Stunden.
Die restlichen Stunden habe ich verschiedene Bilder in Archiv Ordner hinzugefügt.
Es war nicht viel Neues aber wenigstens gab es schon Neues. (Stuart Safai)

22.05.2024

Mein Weg führte mich heute zu Hands-Up.
Einer Ausstellung zum Thema Gehörlosen-Sprache.
Meine Verwirrung begann bereits in dem Vorraum, als ich dort viele Menschen gesehen habe, die meisten davon Schulkinder, aber nicht wusste, wer zum Museum gehört und wer zur Schulklasse und vor allem: Wer denn nun deutsch spricht. (Anm: Die Gehörlosen-Sprache ist ja als eigene Sprache gemeint und nicht als Handzeichen, die für die Sprache deutsch stehen.)
Ich habe dann doch 2 Erwachsene Menschen reden gehört, die mich dann ins Büro weitergeleitet haben.
Ich habe heute 2 Führungen mitgemacht, eine für die Schulklasse und die andere für Pensionisten.
Eine Besonderheit, weshalb ich mich freue, ausgerechnet heute dabei gewesen zu sein, die Pensionistengruppe stammt aus Litauen.
Sie haben teilweise untereinander in litauisch kommuniztiert und ich finde es ist vom Klang her eine der schönsten Sprachen die ich kenne.
Ansonsten habe ich im Vergleich zu den Pensionisten nicht viel Unterscheid bemerkt.
Von den Kindern sind vielleicht mehr dabei gewesen, die mit Eifer mitgemacht haben.
Bei den Pensionist:innen haben sich doch einige ausgeklinkt. Je jünger die Leute sind, umso leichter tun sie sich eigentlich, umzustellen. Ich habe mich auch schwer getan.
Das einzige, das mich gestört hat. Die 2. Führung hat ein Mann gemacht, der die hübschen Frauen deutlich bevorzugt hat. Ich verstehe es, wenn man das andere Geschlecht mag, aber… (Toni Tatzber)

21.05.2024

Nach dem großen Wochenende und meiner Geburtstagsfeier, war endlich wieder ein Praktikumstag in der Lebenshilfe Österreich.
Mir wurde diesmal ein Arbeitsplan aufgegeben, da meine Chefin beschäftigt war mit verschiedenen Dingen, wie ein Online-Meeting und einem Auftrag, der 2 Personen braucht.
Die Aufgaben waren Bildbearbeitung, Texte überarbeiten und weitere Socialmedia Post Vorbereitungen, die ich mit Links alleine in kurzer Zeit schaffen konnte. (Stuart Safai)

Nachdem ich auf dem selbstgebastelten Plan von Ruta meine heutigen Aufgaben aufgeklebt habe, machten Ruta und ich die Dokumentation des Workshops mit der ITA am letzten Donnerstag.
Nach einer kurzen Pause, wo ich mir was zu Essen holen durfte (es war bei mir nicht frühstückiges zu Hause, weshalb der Magen schon brummte), nahm ich an einer Besprechung teil, wo ich einen alten Bekannten wieder traf.
Den Valentin. Mit ihm haben wir Literaturbootschafter:innen auch schon partizipatives Forschen betrieben. Ich verstehe dass es wichtig ist, alles von hier kennenzulernen. Für mich war es allerdings nicht so aufschlussreich, da sie einen ersten Endbericht von deren gemeinsamen Projekt der letzten Monate besprochen haben.
Ein bisschen was konnte ich aber doch einbringen, nämlich wenn es um eine möglichst wertschätzende Formulierung geht, denn das Basteln mit Wörtern ist eine meiner großen Stärken.
Am Nachmittag schrieb ich Logbuch und habe Christian mit der Vorbereitung des nächsten Workshops geholfen. (Toni Tatzber)

17.05.2024

Der Terminreigen geht schon um 9 Uhr morgens los.
Stuart und ich schauen uns das Haus Jaro an, denn dort wird am 6.6. ein Fest gefeiert und sie brauchen unsere Hilfe für die Plakate.
Stuart ist die Hauptansprechperson von Albert.
Er hat mit uns zuerst mal eine Führung durch das Haus gemacht und uns alles vorgestellt.
Natürlich hat er auch versucht uns zu motivieren, auch sonstige Aufgaben zugunsten der Klient:innen zu übernehmen.
Natürlich hat sich bei uns auch das ein oder andere gefunden, das wir übernehmen können.
Was das Fest betrifft habe ich angeboten, bei den Vorbereitungen mitzuhelfen.
Vor allem das Bänke und Tische aufstellen ist eine Arbeit, die ich immer sehr gerne mache.
Natürlich habe ich auch wieder angeboten, auf dem Fest zu moderieren.
Albert hat nicht ganz nein gesagt, aber ich weiß nicht, ob die Organsiation es tatsächlich in Betracht ziehen wird.
Aber fragen kann man ja.
Ich kann mir auch vorstellen, mit den Bewohner:innen regelmäßig Malworkshops zu veranstalten, falls sich jemand findet, der mir Material zur Verfügung zu stellen. Nach einer Pause, die ich nutzte um eine Kollegin vom partizipativen Forschen zu treffen, wartet schon Termin Nummer 2 auf mich.
Ich darf Radio Orange kennenlernen.
Es sind neben mir 2 andere Teilnehmer:innen das erste Mal dabei. Es wurde diskutiert, über welche Themen wir berichten wollen.
Meine Idee kam sehr gut an, dass wir über das inklusive Fest Ohrenschmaus+Ohrenklang berichten, wo ich am 21.5. auch moderieren darf. Ich und eine andere Teilnehmerin haben das in Interview-Form durchgeführt.
Wir standen schon etwas unter Zeitdruck. Es war sehr stressig für mich, dass mir in kurzer Zeit die richtigen Worte als Antworten einfallen.
Aber letztendlich bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und ich wurde auch von der Projektleiterin Margit und von meinem Umfeld für das Interview gelobt.
Es hat meinen inneren Akku etwas angekratzt, allerdings hat mich der 3. Termin wieder aufgeladen.
Es ging wieder um die gemeinsame Veranstaltung mit Ohrenklang, ich durfte erneut an deren Probe teilnehmen.
Zweck meines Besuchs war auch eine kurze Absprache meiner Moderation, die das Ohrenschmaus-Ensemble betrifft.
Ich durfte auch wieder ein bisschen aktiv mitwirken. Ich wollte auch wissen, ob ich am Cello noch weiß wie man Alle meine Entlein spielt (Angelo hat mir beim letzten Besuch gezeigt wie das geht).
Ich dachte, wenn er mir den ersten Schritt zeigt fällt mir der Rest ein aber offenbar habe ich alles wieder vergessen.
Wir konzentrierten uns dieses Mal eher auf die Haltung des Schlägers, damit beim Cello ein guter Ton herauskommt. (das mit dem Schläger war natürlich eine Scherz, ich weiß dennoch nicht, wie das Teil heißt, das man in den Händen hält.)
Angelo hat gesagt, dass ich das Spielen im Vergleich zu vielen anderen sehr schnell begreife, was aufbauend ist.
Schade, dass wir nicht öfters zusammenarbeiten.
Ich würde mir  noch gerne mehr zeigen lassen. Ich finde, Angelo ist sehr gut geeignet als Lehrer weil er die Ruhe in Person ist. Tja, meine Akkus sind weider auf 90% und ich fahre nun in den Feierabend. (Toni Tatzber)

16.05.2024

Heute ist Workshop-Tag.
Die ITA kommt zu Besuch. Ich war etwas zu spät dran, denn mir ist im Zug etwas passiert.
Ich hatte plötzlich mein Handy bei mir.
Die Angst, mein Handy im Zug liegengelassen zu haben, wird mich heute den ganzen Tag begleiten.
Nichtsdestotrotz ist es heute ein schöner Arbeitstag.
Einerseits weil der Workshop sehr lebendig gestaltet wird, andererseits weil auch die Gruppe sehr aktiv und kommunikativ gewesen ist.
Es war so richtig angenehm, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Ich durfte auch eine Übung anleiten.
Es ging mir recht gut damit, allersdings war ich mir an ein paar Stellen unsicher, welche Art der Anleitung üblich ist und was nicht.
Es gibt zwar kein richtig und falsch, da bei Sonnenklar jeder frei ist, aber ich habe dennoch das Bedürfnis, die Dinge so zu machen, wie sie dort üblich sind, wo ich arbeite.
Das es sehr locker und rücksichtsvoll bei uns zu geht, dafür bin ich heute besonders dankbar gewesen, denn eigentlich würde ich  heute länger arbeiten, damit ich gemeinsam mit Ruta im Anschluss die Dokumentation machen sollte.
Als sich ITA auf den Weg machte, bat ich Ruta allerdings schon, früher gehen zu dürfen, um möglichst bald Klarheit wegen meines Handys zu bekommen. Zum Glück war die ganze Aufregung umsonst, denn mein Handy lag im Auto.
Seit einem Zwischenfall mit meinem Handy an einem Flughafen gerate ich in Panik, wenn es nicht bei mir ist. Zumindest fiel mir an diesem Tag eine Lösung ein: Wenn ich beim Badeschiff wiedermal Grafiti-Sprayer treffe (dort darf man ja), vielleicht mag mir jemand eine Neonfarbe in die Hand geben, damit ich die Handyhülle leuchtend mache, so habe ich besser im Überblick wo sich mein Handy gerade befindet. (Toni Tatzber)

14.05.2024

Heute war mein zweiter und mehr produktiver Praktikumstag, da das WLan endlich funktioniert.
Ich habe verschiedene Socialmedia Posts in einfacher Sprache überarbeitet und gestaltet, während es ein Hin-und-Her gab wegen einer Planung für eine Kooperation mit der Caritas für ihr 55-tes Jubiläum.
Nach sehr vielen Termin-Angeboten, die dann leider sich nicht ausgegangen sind für alle, habe ich beschlossen mich selbst mit der Kooperation zu beschäftigen und habe jetzt dann auch am selben Tag, wo ich ein Gespräch hab beim WUK, ein Erstgespräch bei Caritas. Diese Woche werde ich sehr, sehr beschäftigt sein.. (Stuart Safai)

Es war teils hektisch, teils wenig zu tun heute, am Infotag, den es regelmäßig bei Sonnenklar gibt.
Es hat mich auch gefreut, als Ruta mich als Praktikanten vorgestellt hat, dass sie mich als redegwandt bezeichnet.
Es ehrt mich auch deshalb, weil ich mich mit Kommunikation früher sehr schwer getan habe.
Ich habe ständig an mir gearbeitet und kann momentan die Früchte daraus ernten.
Ich wurde auch beauftragt, Fotos vom heutigen Abend zu machen.
Einziger Nachteil: Es war nicht viel Zeit um was zu Mittag zu Essen.
Ich weiß nicht, wie die anderen es machen, aber ich bin offenbar der Einzige, der hungrig ist und ich habe Nachmittags auch noch einen Termin am Badeschiff mit der Literatur-Bootschaft. (Toni Tatzber)

13.05.2024

Heute war wieder ein neuer Tag in der Literatur-Bootschaft. Ich war heute den ganzen Vormittag die einzige Bootschafterin die präsent war. Am Anfang habe ich ein Paar Dokumente sortiert wie meine Praktikumsliste und habe in ihr etwas extra eingefügt, eine „Extra Link“ Kategorie, falls manche Websites etwas wie eine Praktikumsanmeldung bei sich haben. Als letztens habe ich als Vorbereitung für die Lesung mit OHRENklang. (Stuart Safai)

Ich bin müde zur Arbeit gekommen, da ich über’s Wochenende lange wach blieb, um die Nordlichter sehen zu können. Leider erfolglos. Es hielt mich nicht davon ab an der Team-Sitzung teilzunehmen und nach einer kaffeehaltigen Stärkung an den Vorbereitungen für den Infotag mitzuhelfen. Körperliche Arbeit macht mir Spaß. Ich finde mit einer positiven Einstellung und Körperhaltung ist sie für die Gesundheit besser als jedes Gym. (Toni Tatzber)

09.05.2024

Begonnen hat der Tag nicht mit Sonnenklar, sondern mit dem Jobcoaching. Hauptthema ist das Thema Wecker. Mein Problem ist, dass ich fast immer vor dem Wecker wach werde, aber nur fast. Nach einer kurzen Pause zog es uns in das Equalizent, wo eine Veranstaltung auf uns wartete. Ich lernte viele neue Leute kennen und ich habe gelernt, wie man das Lied Happy Birthday to you in Gebärdensprache singt. Das ist sogar mein Lieblings-Geburtstags-Hit. Bloß der Teil mit den Reden zu Beginn war etwas langweilig, aber ich denke ich bin nicht der Einzige, dem es so geht. Es gab auch hohen Besuch: Bundesminister Rauch ist offenbar in Kontakt mit dem Equlize. Nach den Ansprachen hat noch jedes der Projekte von Equalizent eine Station aufgebaut, die man in einem Rundgang begutachten kann. Dann müsste ich leider gehen. Es hat geheißen, dass Rauch auch kommt. Es ist allen Anschein nach ein cooler Typ und ich hatte ihn gern etwas kennengelernt, aber ich hatte einen privaten Termin zu Hause. (Toni Tatzber)

07.05.2024

Heute war mein erster Tag bei meinen Praktikum in der Lebenshilfe Österreich. Der erste Tag war meistens beschäftigt mit mir selbst und ein paar Aufgaben, die mir die Bootschaft gegeben hat, da das Internet heute nicht wirklich funktioniert hat und somit offline arbeiten musste. Ich habe sogar ein bisschen in Richtung Assistenz gearbeitet und habe geholfen beim Drehen eines Videos mit für den Trialog. Es war ein echt ungewöhnlicher Tag, aber in einer spaßigen Weise. (Stuart Safai)

Meine Hauptaufgabe ist heute Lesen. Ich habe ein paar Magazinberichte vorgelegt bekommen. Es wird unter anderem beschrieben, wie wir arbeiten, welche Themen wir behandeln und vor allem welche Punkte im Hinblick auf institutionelle Gewalt noch weiterentwickelt werden können. Auch ein bisschen was über die Anfänge von Sonnenklar habe ich gelernt. Am Nachmittag darf ich bei den Vorbereitungen für meinen ersten Workshop mithelfen, wo ich auch schon eine kleine Rolle einnehmen werde. (Toni Tatzber)

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